Personen fiktiv - die Geschichte dieser Machenschaften ist wahr - link unten
Das Buch ist mehr als eine
vermeintliche Romanze oder die Verklärung von blühenden
Pfirsichblüten in Form einer wundervollen Plantage. Dort allerdings
begann ein wundervoller Sommer mit Folgen, die Begegnung zweier
Menschen bei Barcelona, die sich kennen- und lieben lernten. Daraus
resultierend – die Schwangerschaft.
Nur ohne Happy End.
Anna wurde nach der Geburt ihrer
Tochter gesagt, das Mädchen sei an einer Hirnblutung verstorben,
obwohl sie vorher ganz gesund aussah. Das Person verhielt sich
verdächtig komisch und das verstärkte ihr Misstrauen noch. Jedoch
war sie so mit ihrem Schmerz beschäftigt, dass sie nun kein Kind
mehr hatte – und der Vater war ebenfalls nicht hilfreich. Es ging
alles ganz schnell und sie fiel in ein tiefes Loch.
Zwanzig Jahre später will sie mit
einer Freundin wieder in Spanien Urlaub machen, nur Carina zuliebe …
es kommen die Erinnerungen wieder hoch. Egal wie schön es dort in
der Gegend auch ist, der Schmerz ist wieder da, die Gefühle, die
Achterbahn in ihrem Kopf, die sie damals erlebt hatte und sie wird
darauf gestoßen, dass vielleicht alles nicht mir rechten Dingen
zuging.
Anna beginnt Nachforschungen
anzustellen verbunden mit der Hoffnung, dass ihre Lorena vielleicht
doch noch lebt und sie wird einerseits fündig, jedoch stößt sie
auch auf Mauern von Leuten, die damals beteiligt waren. Das macht sie
erst recht misstrauisch.
Nach und nach kristallisiert sich
heraus, was wirklich passiert ist: Seit dem Franco-Regime wurden
alleinstehenden oder anderer vermeintlich abtrünnigen Frauen die
Kinder gleich nach der Geburt weggenommen und sie an regimetreue
Paare gegeben. Es gibt mehrere Fälle in einem immensen Ausmaß,
Organisationen an die sich andere Mütter gewendet haben,
Datenbanken, die im Geheimen recherchieren, um die Kinder aufzuspüren
und Familien zusammenzuführen. Auch Anna versucht alles, um ihre
Tochter – sollte sie noch leben – zu finden.
Zu Hilfe kommt ihr einer der damaligen
Freunde, den sie wieder getroffen hat, eine andere Freundin aus der
Pfirsichplantage hilft mit, der Kindesvater hatte sich von ihr
getrennt und ist distanziert, ihre Freundin aus Deutschland
unterstützt sie bei der Suche nach Antworten. Enttäuscht ist sie
von einer Person, die damals mitgeholfen hatte, die Tat umzusetzen,
diese ist zunächst untergetaucht, wird aber aufgespürt, wie auch
andere Zusammenhänge von Personen. Sogar die Mutter des einen Mannes
ist mit verstrickt, wie sich später herausstellt, sie will aber
helfen, nachdem Anna mit ihr am Telefon gesprochen hat.
Es ist alles nervenaufreibend und
unfassbar emotional … jedoch hat sie mit Pablo einen Mann an ihrer
Seite, der sie auffängt und unterstützt. Gemeinsam kommen sie der
Wahrheit näher und auch insgesamt als Paar. Er hatte sie damals vor
20 Jahren schon verehrt und sich verliebt, die Paare damals waren
anders aufgeteilt, was auch mit zur Folge hatte, dass dies alles
geschehen konnte.
Als sie ihre Tochter dann nach einigen
weiteren Missverständnissen und unliebsamen Gesprächen mit damals
beteiligten Personen, ist die Freude groß und sie nähern sich
gemeinsam an. Die Scham der Leute, die damals mit beteilgt waren, ist
greifbar. Jedoch war das ja zu Francos Regime kein Einzelfall, denn
die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit von der Politik
die damals in Spanien herrschte.