Zeit der Pfirsichblüte

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    Zeit der Pfirsichblüte von Anja Saskia Beyer




    Inhalt:



    Annas Beziehung ist etwas eingefahren. Da kommt ein Mädelsurlaub mit ihrer besten Freundin Carina gerade recht. Dass es ausgerechnet nach Barcelona gehen soll, in die Stadt, in der Anna vor zwanzig Jahren die große Liebe und den größten Schmerz erlebt hat, passt ihr allerdings überhaupt nicht.


    Aber dann stößt die junge Frau auf etwas Unfassbares und fährt mit ihrer Freundin nach Spanien, um ihrem Verdacht nachzugehen. Das mediterrane Lebensgefühl und die duftenden Pfirsichplantagen bei Barcelona verzaubern sie wieder sofort.


    Anna begibt sich gemeinsam mit dem attraktiven Pablo, mit dem sie früher eine tiefe Freundschaft verband, auf Spurensuche. Aber kann sie ihm vertrauen oder ist er der Grund dafür, dass ihr Glück damals ein jähes Ende nahm?



    Zeit der Pfirsichblüte

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    Personen fiktiv - die Geschichte dieser Machenschaften ist wahr - link unten


    Das Buch ist mehr als eine vermeintliche Romanze oder die Verklärung von blühenden Pfirsichblüten in Form einer wundervollen Plantage. Dort allerdings begann ein wundervoller Sommer mit Folgen, die Begegnung zweier Menschen bei Barcelona, die sich kennen- und lieben lernten. Daraus resultierend – die Schwangerschaft.


    Nur ohne Happy End.


    Anna wurde nach der Geburt ihrer Tochter gesagt, das Mädchen sei an einer Hirnblutung verstorben, obwohl sie vorher ganz gesund aussah. Das Person verhielt sich verdächtig komisch und das verstärkte ihr Misstrauen noch. Jedoch war sie so mit ihrem Schmerz beschäftigt, dass sie nun kein Kind mehr hatte – und der Vater war ebenfalls nicht hilfreich. Es ging alles ganz schnell und sie fiel in ein tiefes Loch.


    Zwanzig Jahre später will sie mit einer Freundin wieder in Spanien Urlaub machen, nur Carina zuliebe … es kommen die Erinnerungen wieder hoch. Egal wie schön es dort in der Gegend auch ist, der Schmerz ist wieder da, die Gefühle, die Achterbahn in ihrem Kopf, die sie damals erlebt hatte und sie wird darauf gestoßen, dass vielleicht alles nicht mir rechten Dingen zuging.


    Anna beginnt Nachforschungen anzustellen verbunden mit der Hoffnung, dass ihre Lorena vielleicht doch noch lebt und sie wird einerseits fündig, jedoch stößt sie auch auf Mauern von Leuten, die damals beteiligt waren. Das macht sie erst recht misstrauisch.


    Nach und nach kristallisiert sich heraus, was wirklich passiert ist: Seit dem Franco-Regime wurden alleinstehenden oder anderer vermeintlich abtrünnigen Frauen die Kinder gleich nach der Geburt weggenommen und sie an regimetreue Paare gegeben. Es gibt mehrere Fälle in einem immensen Ausmaß, Organisationen an die sich andere Mütter gewendet haben, Datenbanken, die im Geheimen recherchieren, um die Kinder aufzuspüren und Familien zusammenzuführen. Auch Anna versucht alles, um ihre Tochter – sollte sie noch leben – zu finden.


    Zu Hilfe kommt ihr einer der damaligen Freunde, den sie wieder getroffen hat, eine andere Freundin aus der Pfirsichplantage hilft mit, der Kindesvater hatte sich von ihr getrennt und ist distanziert, ihre Freundin aus Deutschland unterstützt sie bei der Suche nach Antworten. Enttäuscht ist sie von einer Person, die damals mitgeholfen hatte, die Tat umzusetzen, diese ist zunächst untergetaucht, wird aber aufgespürt, wie auch andere Zusammenhänge von Personen. Sogar die Mutter des einen Mannes ist mit verstrickt, wie sich später herausstellt, sie will aber helfen, nachdem Anna mit ihr am Telefon gesprochen hat.


    Es ist alles nervenaufreibend und unfassbar emotional … jedoch hat sie mit Pablo einen Mann an ihrer Seite, der sie auffängt und unterstützt. Gemeinsam kommen sie der Wahrheit näher und auch insgesamt als Paar. Er hatte sie damals vor 20 Jahren schon verehrt und sich verliebt, die Paare damals waren anders aufgeteilt, was auch mit zur Folge hatte, dass dies alles geschehen konnte.


    Als sie ihre Tochter dann nach einigen weiteren Missverständnissen und unliebsamen Gesprächen mit damals beteiligten Personen, ist die Freude groß und sie nähern sich gemeinsam an. Die Scham der Leute, die damals mit beteilgt waren, ist greifbar. Jedoch war das ja zu Francos Regime kein Einzelfall, denn die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit von der Politik die damals in Spanien herrschte.


    Francos Erbe - Spaniens geraubte Kinder
    In Spanien sollen seit 1939 etwa 300.000 Babys ihren Müttern nach der Geburt gestohlen worden sein. Kinder aus verdächtigen Familien wurden von regimetreuen…
    www.deutschlandfunk.de

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