Muttertag

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  • Muttertag - von Nele Neuhaus


    Band 9 der Reihe von Sander/Kirchhoff und Bodenstein



    Inhalt:


    Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.


    Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.


    Muttertag

  • Zufall - dass ausgerechnet dieser Band Muttertag heißt, den wir ja übermorgen haben ..


    ..


    Als in einer Wohnung ein alter Mann tot aufgefunden wird, ahnt zu diesem Zeitpunkt noch keiner, welche Ausmaße im weiteren Verlauf der Fall nehmen wird. Denn obwohl er eines natürlichen Todes starb, verrät der Hund, der in einem Zwinger eingesperrt wurde, durch menschliche Knochen, die er ausgebuddelt hat, dass es noch andere Opfer gibt. Von da an gewinnt das Ganze an Dimension. Es werden insgesamt drei tote Skelette von Frauen gefunden, eine weitere wird in einem Brunnenschacht entdeckt. Diese wurde erschossen. Die anderen drei Frauen wurden sehr gut konserviert, weil sie in Folie eingeschlossen waren.


    Bei dem Anwesen handelt es sich um eine Art Asyl für Pflegekinder, die das Ehepaar dort aufgezogen und betreut haben. Dabei ging es nicht immer freundlich zu, wie sich heraus stellen sollte. Jedes dieser „Kinder“, die nun befragt worden, erzählt von grausamen Misshandlungen, Bestrafungen, Repressalien bei Verfehlungen von seitens der Frau, der Mann hat wohl nichts zu sagen gehabt. Psychischer Zwang wurde angewendet, um die Waisenkinder unter Kontrolle zu haben. Der Mann hat viel zu lange mitgemacht und später seine Frau erschossen.


    Das aber ist nur ein Teil dessen, was passiert ist. Das wahre Ausmaß der Funde der Frauen wird deutlich, wenn man bedenkt, dass in einem Zeitraum von 26 Jahren verschiedene Frauen aus dem ganzen Land am oder um den Muttertag herum verschwanden, später die Autos gefunden worden und weitere Monate später auch die dazu gehörigen Frauen. Wer hat es auf die Frauen abgesehen, was hat der Muttertag damit zu tun, liegt dort das Motiv?


    Insgesamt geht es hier um 10 Frauen, deren Angehörige aufgesucht werden und auch die Familien der damaligen Kinder, Bekannte, Nachbarn, das Umfeld, die Hintergründe …. man muss eine Menge an Informationen speichern, um alles auseinander zu halten. Es werden Verdächtigungen laut, die alle auf verschiedene ehemalige Kinder hindeuten, die dort gelitten haben, aber auch die Nachbarn, wussten sie Bescheid – haben sie die Tatsachen gedeckt? Auch einen Mann, der ihm in die Quere kam, hat er getötet, geplant war dies allerdings eher von ihm nicht.


    Parallel dazu sucht eine Frau ihre Mutter, die ihr Kind anonym bekommen hat, diese ganze Recherche ist nicht einfach und doch schafft sie es, ihre leibliche Mutter ausfindig zu machen. Dabei hilft ihr eine Ärztin von früher, die eine Freundin dieser war. Die Schwester von Pia wird später ebenso vermisst, wie die junge Frau, die wohl die falschen Fragen an den richtigen Täter gestellt hat. Außerdem werden die Frauen ausfindig gemacht und es kommt heraus, dass jede der Toten ein Kind hatte, das sie verschwiegen oder abgeschoben haben, weil sie ein freies Leben führen wollten.


    Am Ende kommt heraus, dass es eine Verkettung ungünstiger Umstände war, die den Stein ins Rollen gebracht haben … Eine Frau, die ihr Kind ihrer neuen Familie gegenüber verleugnet hat, ist der Auslöser. Dessen Sohn war in dieser Pflegefamilie und hat sich entwickelt zu einem Serienmörder, zumal die Umstände in dieser Erziehung einiges dazu beigetragen haben. Zudem ist er ein Kontrollfreak und kann es gar nicht verknusen, wenn es nicht nach seinem Willen geht. Er hat sehr darunter gelitten, dass seine Mutter ihn nicht mehr besucht hat.


    Während er diese Morde beging, hat er alles akribisch geplant und auch verschiedene andere Fährten gelegt, die von ihm ablenken sollten und Spuren zu den anderen „Geschwistern in der Pflegefamilie“ gelenkt worden. Das hat die Ermittlungsarbeit für die Kommissare sehr schwer gemacht. Dennoch schaffen sie es, auch mit Mithilfe von seiner Frau, den wahren Täter ausfindig zu machen. In einer spektakulären Aktion von ihm, die alles im Flughafen lahmlegen soll, will er flüchten, aber die Polizei und ihre Experten können verhindern, dass auch die letzten beiden Frauen, die er in seiner Gewalt hat, ihrem Tod entgegen sehen.

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