Finsterer Sommer

Guten Abend Gast. Schön dass Du mal wieder hereinschaust! Einen angenehmen Aufenthalt wünscht das "Bäerli's Treff für Katze, Tier und Hobby"-Team.
  • Bevor der Sommer ganz aus dem Kopf verschwindet, schnell noch etwas zum Thema ..


    Finsterer Sommer von Martina Wildner


    Inhalt:


    Wirklich Pech, dass Konrad die Sommerferien mit seiner obernervigen Cousine Lisbeth, einem echten Wunderkind, verbringen muss. Oder Schicksal. Denn in einer Sache sind sie sich die beiden einig: Der Bunker, der wie ein gestrandeter Wal an der französischen Atlantikküste liegt, zieht die Menschen an wie ein Haufen Mist die Fliegen.


    Irgendwas stimmt da nicht. Es gibt eine mysteriöse Tote. Wer ist sie? Was so harmlos begann, entpuppt sich als ein sorgsam gehütetes Familiengeheimnis aus finsteren Zeiten, das beinahe vom Meer verschluckt worden wäre.


    Finsterer Sommer

  • Während eines Urlaubs mit Eltern und Cousine in Frankreich am Strand ziehen die Nachbarn, die irgendwie auffällig sind, eine Joggerin, ein Mann mit Hund, zwei Bademeister, eine immer wiederkehrende Schubkarre und ein alter Bunker die beiden in ihren Bann. Ebenso ein alter Mann, der gar nicht mehr aus der Wohnung kommt und ein „blaues Haus“, das keines ist. - Und wie steht das von ihnen vermeintlich Erkannte mit der Toten in dem vermieteten Haus in Verbindung?


    Auf sehr unkonventionelle Weise von Konrad, der oft den Leuten hinterher schleicht und seiner guten Beobachtungsgabe wie das Wissen und Recherchieren von Lisbeth kommen die beiden tatsächlich einem Geheimnis auf die Spur und auf den erschreckenden Fakt, dass der Großvater damit etwas zu tun hat, ebenso wie der Streit, den Mutter und deren Schwester miteinander hatten.


    Die Art und Weise, wie die beiden dahinter kommen, wie auch verschied. Dialoge mit der Familie oder auch miteinander lässt einen schon schmunzeln. Es ist zwar ein Jugendbuch, aber dennoch nicht unspannend, weil die Ideen, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, den Bunker und deren Hintergrund zu erforschen, die Geschichte des 2. Weltkrieges, die damit zusammen hängt, durchaus ernst zu nehmen sind und auch einen wahren Sachverhalt darstellen.


    Zwischendurch geschehen so einige Dinge, wie z.B. was die Nachbarn machen, ob sie nun Russen oder Amerikaner oder doch Franzosen sind. Warum eine Schubkarre mal hier und mal dort auftaucht, warum die Joggerin mit Marc, dem Hundebesitzer spricht und was er oder sie verbirgt oder weiß. Ebenso was die Tote versucht hat, aufzudecken, weswegen sie nun neugierig geworden sind. Mit ihren Aktionen verwirren sie auch die anderen, nicht zuletzt die Polizei. Dann ist auch noch Lisbeth weg und wird gesucht, Konrad gerät in Schwierigkeiten, wie soll er Verschiedenes erklären. Warum wird der Bunker gesprengt, was hat er auf seinem Video der Polizei zu bieten … usw. usf. Der Vater erzählt indessen vom Mond und Ebbe und Flut, Mutter erleidet einen Hexenschuss und dann verliert Konrad auch noch sein Handy..


    Aber zu guter Letzt wird alles aufgeklärt und die richtige Schlussfolgerung für Damals wie auch Heute gezogen … und die beiden Lisbeth und Konrad werden trotz verschiedener Charaktere und Blickwinkel auch noch richtige Freunde. Die Machenschaften vom 2. Weltkrieg, die zu dem Geheimnis geführt hat, werden aufgedeckt – leider steht die Tote nicht mehr auf. Der Mann im „blauen Haus“ hat auch eine bestimmte Vergangenheit, die zu dem Großvater führt - aber er hat zu seiner Zeit das Richtige getan, das war das Einzige, was er machen konnte, um Andere zu retten.

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